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Sind zwei Halbgeraden gegeben, die den gleichen Anfangspunkt haben, so kann man
eine interessante Information abzulesen: den Winkel zwischen den Halbgeraden. Er sagt, in etwa, etwas darüber aus, wie schnell
die beiden Geraden sich nach dem Anfangspunkt voneinander entfernen.
Die Idee ist folgende: Man denke sich um den Anfangspunkt herum einen winzig kleinen Kreis und unterteilt
diesen 360 gleich große Stücke. Dann schaut man, wie viele dieser Stücke zwischen den beiden Halbgeraden liegen. Diese
Anzahl nennt man den Winkel, angegeben in Grad.
Alternativ kann man Winkel auch im Bogenmaß angeben: man nimmt einen Kreis vom Radius 1 und
unterteilt den Kreis in Abschnitte der Länge 1.
Da der Umfang eines Kreises gerade gleich 2π mal Radius ist, erhält man so insgesamt eine
Unterteilung des Kreises in 2π (in etwa 6,28) Stücke.
Eine interessante Beobachtung zu Winkeln ist, daß ein Vieleck immer die gleiche Winkelsumme hat,
die nur von der Anzahl der Ecken abhängt.
Zu einem gegebenen Winkel kann man immer eine Gerade finden, die den Winkel in zwei gleich große Winkel aufteilt;
sie heißt die Winkelhalbierende.
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